Soziales Engagement statt fette Gewinne
Washo brachte die Waschstreifen im Mai 2021 auf den Markt und fand schnell eine begeisterte Kundschaft. «Es motivierte mich sehr zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der Veränderung sucht», sagt der Washo-Gründer Lukas Thoma. «Damit unser Engagement auch sichtbar wird, pflanzen wir für jedes verkaufte Produkt einen Baum. Das kostet uns zwar viel Geld. Aber dafür ist Washo heute stolzer Besitzer eines Waldes mit über 440‘000 Bäumen.»
«Vielleicht kommt irgendwann der Washo-Motor?»
Wahre Nachhaltigkeit kommt aber nicht, indem nur ein einziger Lebensbereich umgestellt wird. Um die Vision des Firmengründers zu verwirklichen, braucht es mehr. Zugfahren statt Fliegen und Vegi-Menü statt jeden Tag Fleisch? «Washo hat sich dem Haushalt verschrieben, aber wer weiss, vielleicht kommt ja irgendwann der umweltfreundliche Washo-Motor?», scherzt Lukas Thoma.
Bis dahin bringt Washo Produkte in den Schweizer Haushalt, die im Einklang mit der Natur hergestellt werden. «Wieso muss sogar ein einzelner Geschirrspül-Tab in Plastik verpackt sein?», wundert sich das Washo-Team. Alles, was aktuell in den Geschirrspüler gegebe wird, geht ungefiltert direkt ins Abwasser. Deshalb hat Washo plastikfreie Tabs auf den Markt gebracht. «Dazu haben wir das Pressverfahren so angepasst, dass die Geschirrspültabs unverpackt zusammenhalten und sich im Wasser dennoch einfach auflösen», erklärt Lukas Thoma. Bei den Inhaltsstoffen bevorzugt Washo biologisch abbaubare und natürliche Komponenten.