Wer kennt es nicht? Die Komplimente für das vor zwei Monaten gekaufte T-Shirt sind mittlerweile bei allen Bekannten abgestaubt, zu den trendigen Löchern in der Hose haben sich nun auch ungewollte gesellt und der Hoodie entspricht eigentlich gar nicht mehr dem heutigen Trend. Neue Kleider müssen her! Und das Angebot ist riesig: Im Durchschnitt gibt es in der Modeindustrie alle drei Wochen eine neue Kollektion.
Dafür gibts einen Begriff: Fast Fashion. Und trotz all dem Erfolg und der Beliebtheit birgt diese auch Probleme. Die ständige Produktion neuer Kleidungsstücke verursacht erhebliche Umweltbelastungen. Ressourcenverbrauch, vermehrte Abfallproduktion und schlechte Arbeitsbedingungen in vielen Herstellungsländern sind nur einige der Kritikpunkte.
Kinder gestalten Mode
Diesem Fast-Fashion-Trend will das Zürcher Modelabel MOURJJAN den Kampf ansagen und greift zu einer ganz besonderen Waffe: Emotion. Mit dem Bildungsprogramm «Mourjjan4Children» werden traumatisierte Kinder zwischen 8 und 17 Jahren mit libanesischem, palästinensischem und syrischem Hintergrund in einem dreiwöchigen Kurs direkt in den Gestaltungsprozess der Kollektion einbezogen und erhalten den Raum, sich selbst bei der Entwicklung des Designs von Seidenschals und Hoodies zu verwirklichen.



