Die Schweiz hat entschieden, aus der Atomkraft auszusteigen und bis 2050 das Klimaziel Netto-Null zu erreichen, was eine dringende Umstellung auf erneuerbare Energien erfordert. Die aktuelle Diskussion über mögliche Stromversorgungsengpässe im Winter resp. drohende Blackouts beschäftigt die Menschen weit über die Landesgrenzen hinaus.
Die Photovoltaik rückt als vielversprechende Energiequelle in den Fokus, da sie ausreichend verfügbar, gesellschaftlich akzeptiert und wirtschaftlich attraktiv ist. Das Energieunternehmen Helion hat ein Modell entwickelt, das langfristig Versorgungssicherheit gewährleistet.
ETH-Studie bestätigt: das Helion-Modell sorgt effizient für Versorgungssicherheit
Auf die Frage, ob künftig der Strom im Winter ausreicht, gibt es nun eine Antwort: Ja. Mit der Roadmap-Helion hat das Unternehmen ein Modell entworfen, das beschreibt, wie Solarstrom fast vollständig die Schweiz bis zum Jahr 2050 versorgen könnte.
Helion, Swissolar und Nationalrat Jürg Grossen haben die ETH Zürich mit einer Studie zu ihren drei Energie-Modellen beauftragt. Die Studie belegt nun, dass vorwiegend das Helion Modell nicht nur technisch machbar, sondern auch finanziell günstiger ist als das vom Bundesamt für Energie gezeichnete Szenario "Weiter wie bisher".
Keine weiteren Freiflächen müssen bebaut werden
Das Modell des führenden Energieunternehmens basiert auf langjähriger Erfahrung mit dem Bau von über 12'000 Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektroautos. Die berechneten Werte sind transparent und detailliert auf powerswitcher.axpo.com ersichtlich.
Darüber hinaus zeigt das Helion Modell, dass mit klaren und ambitionierten Photovoltaik-Ausbauzielen, finanzieller Unterstützung durch einen Netzzuschlagsfonds und einer linearen Ausbaustrategie ohne Entwicklungssprünge 21'000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Kostengünstig und vor allem klimaneutral
Dafür braucht es keine teuren Freiflächenanlagen im alpinen Raum, sondern einen Ausbau auf bestehenden Immobilien und Infrastrukturen. Das betont auch Noah Heynen, CEO und Helion Co-Gründer: «Wir brauchen keine grossen Gaskraftwerke und keine neuen Atomkraftwerke, die sich wirtschaftlich niemand mehr leisten kann. Was es braucht, sind Intelligenz, verlässliche Rahmenbedingungen und einen weiterhin energischen Zubau der Photovoltaik.»
Heynen ist überzeugt, dass der beschleunigte Ausbau der Photovoltaik, die Produktion von synthetischen Brenn- und Treibstoffen aus überschüssigem Sonnenstrom sowie die direkte Nutzung der Elektromobilität drohende Versorgungsengpässe kostengünstig und klimaneutral bewältigen.


