So nutzt du Solarstrom wirksam für deinen Haushalt

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Wer seine Stromkosten möglichst klein halten will, optimiert am besten seinen Eigenverbrauch. Dies gelingt mit der effizienten Systemkopplung von Wärmepumpe und Solaranlage.

Günstig Strom beziehen und gleichzeitig am Stromnetz angeschlossen bleiben? Das funktioniert. Eigenverbrauch nennt sich das Ganze, wobei an der Fassade oder auf dem Dach Solarstrom erzeugt und direkt am gleichen Ort wieder verbraucht wird. Wenn du also beispielsweise den Geschirrspüler bei Sonnenschein laufen lässt, benutzt du lokal produzierten  Photovoltaikstrom für den Eigenverbrauch.

So rentabel ist der Eigenverbrauch

Solaranlagen sind nicht nur energieeffizient; sie verhelfen auch dazu, die Haushaltskosten gering zu halten. Eine Dachfläche von rund 20 Quadratmetern reicht aus, um 80 Prozent des Strombedarfs eines durchschnittlichen Einfamilienhauses abzudecken. Die Installation einer Photovoltaik- und Solarwärmeanlage ist vor allem ziemlich unkompliziert und günstig: Im Idealfall wird die Anlage innerhalb von zwölf Werktagen von ausgebildeten Installateur*innen montiert und mit Fördergeldern des Kantons unterstützt.

Das einfache und ökologische System ist besonders gewinnbringend: Je nach Wohnort können 25 Rappen an Strombezugskosten pro konsumierter Kilowattstunde gespart werden. Aufs Jahr gerechnet macht das bis zu 700 Franken aus – je nachdem, wie hoch der Eigenverbrauchsanteil ist.

Wenn die Produktion für den Eigenverbrauch nicht ausreicht, was oftmals im Winter oder in der Nacht der Fall ist, wird Strom vom Netz bezogen – was immer noch wesentlich günstiger ist. Und was geschieht, wenn die Produktion grösser als der Verbrauch ist? So wird ein lokales Versorgungsunternehmen die Überschussproduktion abnehmen und vergüten, wodurch du also nicht nur sparst, sondern auch noch Geld erhältst.

Die besonders energieeffiziente Systemkopplung

Um den Eigenverbrauch rentabel zu machen, ist eine Solaranlage fundamental – vor allem bei der Warmwasseraufbereitung. Diese beansprucht täglich bis zu 17 Kilowattstunden Strom – was noch optimiert werden kann, indem das Wasser tagsüber mit Solarstrom aufgeheizt wird. Gekoppelt mit einer Wärmepumpe wird der wertvolle Solarstrom noch effizienter genutzt: Sobald die Photovoltaik-Anlage genügend Leistung produziert, schaltet sich die Wärmepumpe automatisch ein. Diese erzeugt dann wiederum einen grösseren Anteil des Warmwassers sowie Heizenergie. Die Wärmepumpe wird also dann betrieben, wenn die Tagesspitze des Solarstroms erreicht wird. Auch im Winter wirkt die Wärmepumpe besonders effizient: Der Netzbezug wird an kalten Tagen minimiert, während im Sommer ohnehin schon ein tiefer Eigenverbrauch dank mehr Sonnenschein erfolgt.

Mit Solarenergie und Wärmepumpen sparst du demnach nicht nur Strom, sondern trägst Sorge zur Umwelt. Du bist dir allerdings nicht sicher, ob dein Hausdach oder die Fassaden für eine Solaranlage geeignet sind und wie viel Strom sie wirklich produzieren würden? Der Solarrechner von EnergieSchweiz unterstützt dich bei der Berechnung und beantwortet deine Fragen.

Informiere dich heute noch darüber, welche Solaranlage und Wärmepumpe am besten zu deinem Wohneigentum passen und leiste damit deinen Beitrag zur Energiezukunft!

Hier erfährst du mehr
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Erste Veröffentlichung: 
13.6.2022
  |  Letztes Update: 
25.5.2022

Ressourcenschonende Energien für eine bessere Zukunft

EnergieSchweiz setzt sich für eine verbesserte Energieeffizienz in der Schweiz ein und fördert spezifisch im Gebäudebereich den Einsatz erneuerbarer Energien. Ressourcenschonende Solaranlagen sowie Wärmepumpen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und verhelfen zu Einsparungen bei langfristigen Energiekosten. EnergieSchweiz liefert alle wichtigen Informationen rund um die bewährten und zukunftsweisenden Technologien.

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